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Anonyme Spurensicherung nach sexueller Gewalt

Beschreibung

Bist Du vergewaltigt worden oder hast Du eine andere sexuelle Handlung gegen deinen Willen erfahren? Vielleicht ist der Täter jemand, den Du kennst, und Du bist Dir nicht sicher, ob Du eine Anzeige erstatten möchtest? Habe keine Angst – Lass‘ Spuren sichern!
Mehr dazu findest du unten in den Downloads!

Have you been a victim of rape or any form of sexual violence against your will? Maybe the perpetrator is someone you know, and you are not so sure if you should report the matter? Don’t be afraid – Be sure to get all forensic evidence secured.
Find Information at the download section at the end of this page!

Ein Projekt des Arbeitskreises "Anonyme Spurensicherung"

Bislang war eine Anzeige bei der Polizei Voraussetzung dafür, dass Beweise nach sexueller Gewalt gerichtlich verwertbar gesichert werden konnten. Wenn Frauen und Mädchen sexuelle Gewalt erfahren haben, sind sie jedoch oft nicht in der Lage, sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Oftmals ist der Täter jemand aus dem Bekanntenkreis oder der eigene Partner. Dies macht den Schritt, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten, unter Umständen noch schwieriger. Dennoch kann es nach einiger Zeit -  auch noch nach Jahren - für die Betroffenen wichtig sein, die Tat zur Anzeige zu bringen, damit sie strafrechtlich verfolgt werden kann.

Genau hier setzt die „Anonyme Spurensicherung“ an: Das vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen finanzierte Projekt ermöglicht es, Frauen und Mädchen, die sexuell grenzüberschreitende Erfahrungen gemacht haben, Spuren dieses Vorfalls sichern zu lassen. Dies ist rund um die Uhr, anonym und kostenlos in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise, Husener Str. 81, 33098 Paderborn, Tel. 05251/86-40 möglich. Die gesicherten Spuren werden mit einer Chiffre-Nummer versehen und für 10 Jahre eingelagert. Betroffene können sich außerdem an die im Arbeitskreis engagierten Frauenberatungsstellen wenden. Diese leisten Unterstützung und betreuen betroffene Frauen in Krisensituationen.

BELLADONNA – Beratungsstelle gegen sexuelle und häusliche Gewalt
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
Tel. 05251/12196 19

Frauenberatungsstelle Lilith e.V.
Tel. 05251/2 13 11

WEISSER RING e.V. (Hilfe für Kriminalitätsopfer)
Tel.  05251/3 70 987

 

Unterlagen

Wichtig:

K.O.-Tropfen sind nur bis zu ca. 12 Stunden nachweisbar. Betroffene sollten sich daher möglichst zeitnah und am besten innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Tat zur Sicherung der Spuren in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise einfinden.

Das Wechseln oder Reinigen der Kleidung sowie Duschen oder Waschen des Körpers zerstören mögliche Spuren auf Haut und Kleidung. Bei Kleiderwechsel sollten diese in eine Papiertüte verpackt und zur Untersuchung mitgebracht werden.

Sollte die Untersuchung, wie empfohlen, unmittelbar nach dem Übergriff stattfinden, sollten Betroffene ebenfalls an Wechselkleidung denken.

Kosten

Die Anonyme Spurensicherung ist kostenlos und jederzeit in der Frauen- und Kinderklinik St. Louise, Husener Str. 81, 33098 Paderborn, Tel. 05251/86-40 möglich

Zuständige Einrichtung

Dezernat I - Gleichstellungsbeauftragte / Beschwerdestelle
Stadtverwaltung Paderborn
Am Abdinghof 11
33098 Paderborn

Zuständige Kontaktpersonen

Frau Drüke: Gleichstellungsbeauftragte
Tel: +49 5251 88-11950
E-Mail: d.drueke@paderborn.de
Frau Mertens: stv. Gleichstellungsbeauftragte
Tel: +49 5251 88-11212
E-Mail: c.mertens@paderborn.de
Frau Albering:
Tel: +49 5251 88-128782
E-Mail: s.albering@paderborn.de
Frau Freitag:
Tel: +49 5251 88-11650
E-Mail: a.freitag@paderborn.de
Frau Ludolph:
Tel: +49 5251 88-11938
E-Mail: k.ludolph@paderborn.de
Frau Kersting:
Tel: +49 5251 88-11631
E-Mail: ma.kersting@paderborn.de